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Möbellexikon

ABS-Kanten

ABS - Kanten werden verwendet, um einen sauberen Abschluss von Schnittkanten an Holz- oder Kunststoffplatten zu gewährleisten. ABS steht dabei für Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat, wobei sich das Material durch seine hohe Oberflächenhärte und Schlagfestigkeit auszeichnet. ABS kommt aufgrund der guten Widerstandsfähigkeit auch in anderen Bereichen der Möbelindustrie zum Einsatz.

 

Abschlusspolster

Abschlusspolster geben dem Möbelstück den letzten Formschliff. Sie werden auf die Unterseite von Polsterkanten angebracht und verleihen dem Polster so Stabilität. Dabei bestimmt seine Qualität die Formstabilität des Möbels als solches. Das Material des Abschlusspolsters kann aus Faservlies, Schaumstoff oder auch alten Textilien bestehen.

 

Alcantara

Alcantara ist ein Mikrofaserstoff, der in seiner Beschaffenheit und Eigenschaft an Veloursleder erinnert. Dabei ist es pflegeleichter und atmungsaktiver als Echtleder und bietet den Vorteil, das stets knappe Leder zu ersetzen. Ursprünglich von Toray Industries in Japan entwickelt wird er heute ausschließlich in der italienischen Stadt Terni hergestellt.

 

Anbauwand

Die Anbauwand ist auch als Schrankwand oder Wohnwand bekannt. Sie besteht aus verschiedenen Möbelelementen, wie Schränken, Vitrinen und Regalfächern, die je nach gewähltem System entweder komplett mit eigener Wand aufgestellt werden, oder individuell variiert im Raum angeordnet werden.

 

Anrichte

Unter einer Anrichte wird ein halbhohes Möbelstück verstanden, dass klassischerweise zur Aufbewahrung von Küchenaccessoires genutzt wird. Dabei kann es zwei- oder mehrtürig sein. Ältere Anrichten sind meist ansprechend verziert, neuere Modelle hingegen sind häufig eher schlicht im Design. Anrichten sind auch unter dem Begriff Sideboard bekannt.

 

Applikation

Applikationen sind Dekoelemente, die aus anderen Materialien auf Textilien oder Möbelstücke aufgesetzt werden. Bereits im alten Ägypten sowie in der Antike wurde mit Applikationen gearbeitet, um ein Möbelstück besonders wertvoll zu machen. Applikationen an Möbeln bestehen meistens aus Materialien wie Elfenbein oder Schildblatt. Übrigens werden auch Wandarme oder Kerzenleuchter, meist beweglich, als Applikationen bezeichnet.

 

Ausziehtisch

Als Ausziehtisch wird ein Tisch bezeichnet, dessen Fläche sich durch das Ausziehen einer oder mehrerer Holzplatten erweitern lässt. Diese Platten können sowohl am Tischende als auch in der Mitte des Tisches angebracht sein.

 

Backensessel

Der Backensessel, auch als Ohrensessel bekannt, wurde ursprünglich entwickelt, um den Sitzenden vor Zugluft zu schützen. Heutzutage ist er bekannt für seine Gemütlichkeit und seine ruhige Ausstrahlung.

 

Barhocker

Der Barhocker zeichnet sich durch seine erhöhte Sitzfläche aus. Dabei wurde er ursprünglich in Bars eingesetzt, kommt jedoch heutzutage auch im privaten Bereich vermehrt zum Einsatz. Es gibt ihn in vielen unterschiedlichen Ausführungen sowie mit und ohne Rückenlehnen.

 

Beistelltisch

Beistelltische sind niedrige Tische, die meist neben oder in der Mitte einer Sitzgruppe zum Gebrauch kommen. Ursprünglich stammen sie aus dem 17. Jahrhundert und waren dort zumeist in wohlhabenden Häusern zu finden. Sie werden mitunter auch Couch- oder Klubtische genannt.

 

Boxspringbett

Bei einem Boxspringbett bildet ein gefedertes Untergestell die Basis. Das bedeutet, dass nicht wie üblich die Matratze auf einem Lattenrost aufliegt, sondern auf einem Federkern (meist Bonnellfederkern). Je nach Ausführung kommt gelegentlich noch eine Toppermatratze dazu.

 

Bett

Das Bett gehört neben Tischen und Stühlen sicher zu den meist genutzten Einrichtungsgegenständen in Wohnräumen. Dabei besteht es meistens aus einem Rahmen (Bettgestell), einem Lattenrost sowie einer Matratze. Hinzu kommen noch Decken und Kissen. Wo das Bett genau seinen Ursprung fand, ist ungewiss, allerdings wurden Betten bereits in der Antike genutzt.

 

Bettwäsche

Als Bettwäsche werden die Textilien, die in einem Bett zum Einsatz kommen, bezeichnet. Sie bestehen meistens aus einem Lacken, dass über die Matratzen gespannt wird, sowie die Bezüge, die über das Kopfkissen und die Bettdecken gezogen werden. Auch Schonbezüge, die zwischen Bettlaken und Matratze zum Einsatz kommen, werden als Bettwäsche bezeichnet.

 

Bettsofa

Ein Bettsofa ist ein Sofa, das zum Bett umgebaut werden kann. Es kommt vor allem in kleinen Wohnräumen zum Einsatz oder dient als Gästebett. Häufig bringen Bettsofas noch einen unter der Sitzfläche eingefügten Stauraum mit, um anfallende Decken und Kissen verstauen zu können. Bettsofas sind auch unter dem Namen Schlafsofas bekannt.

 

Büro

Ein Büro ist ein Raum, in dem sich üblicherweise zum Zwecke verschiedener Verwaltungsarbeiten (Schreiben, Lesen, Rechnen) aufgehalten wird. Meistens befinden sich in einem Büro ein Schreibtisch, ein Schreibtischstuhl sowie ein Schrank oder Regal für Aktenordner. Weitere Bezeichnungen für das Büro sind Arbeitszimmer oder Schreibzimmer.

 

Chaiselongue

Die Chaiselongue ist eine Art Kombination aus Sessel und Sofa für eine Person. Bevorzugt genutzt wird sie für das kurze Mittagsschläfchen und dient gelegentlich auch als Gästebett. Seinen Ursprung findet die Chaiselongue in Frankreich, Anfang des 18. Jahrhunderts.

 

Clubsessel

Der Clubsessel fand seinen Ursprung in den 30er Jahren, wo er vorzugsweise in Herrenclubs eingesetzt wurde. Den klassischen Clubsessel zeichnet vor allem ein klassischer Polsteraufbau aus, mit einer Optik im Stil des Art déco. Die meisten Clubsessel sind aus Leder. Heutzutage kommen Clubsessel auch im Privathaushalt zum Einsatz.

 

Couchtisch

Ein Couchtisch ist ein niedriger bis halbhoher Tisch, der Nahe der Couch steht. Meistens ist er aus Holz oder Glas gefertigt, manchmal auch aus anderen Materialien. Mitunter gibt es auch Couchtische, die in ihrer Höhe verstellbar sind, und somit auch das bequeme Essen am Tisch ermöglichen.

 

Daunen

Daunen sind besonders wärmedämmende Vogelfedern, die sich zumeist im Unterkleid der Tiere befinden. Aufgrund ihrer elastischen und wärmeisolierenden Eigenschaften sind sie besonders als Füllmaterial bei Decken, Kissen, Jacken und in Schlafsäcken gefragt. Zur Gewinnung von Daunen werden die Vögel sowohl Tod, manchmal jedoch auch lebendig gerupft.

 

Dekoration

Unter Dekoration wird gemeinhin das Verschönern von Objekten oder Räumen verstanden. Im Wohnbereich werden dazu gerne Kerzen, Bilder, Blumen oder verschieden angeordnete Kissen genutzt. Oft bringt die Dekoration eine persönliche Note in den Wohnraum.

 

Design

Das Wort Design leitet sich aus dem lateinischen designare ab und bedeutet übersetzt Gestaltung im Sinne von Formgebung. Neben der Form- und Farbgestaltung bezieht das Wort Design jedoch auch die Funktionalität eines Objektes mit ein. Im Bereich der Möbelverarbeitung wird statt Design auch oft das Wort Styling verwendet.

 

Dielenboden

Der Dielenboden gehört zu den ältesten Holzfußböden. Er besteht aus langen Vollholzelementen , die meist über die gesamte Länge des Raumes gehen. Der Dielenboden ist auch bekannt unter den Namen Schiffboden oder Riemenboden. Eine zeitlang war er aus der Mode gekommen, doch in den letzten Jahren hat er wieder sehr an Popularität zugenommen.

 

Doppelbett

Als Doppelbett wird ein Bett bezeichnet, dass eine Breite von 1,40m  bis 2 m hat. Bis zu einer Breite von 1,80 m haben die Betten den Vorteil, dass sie nur eine Matratze haben - breitere Betten benötigen zwei einzelne Matratzen. Die Spalte, die zwischen den beiden Matratzen oft entsteht, wird im Volksmund auch Besucherritze genannt.

Folgende Bezeichnungen bringen die einzelnen Bettbreiten mit:

1,40m = Queen size bed

1,60 = französisches Bett

1,80 - 2m = King size bed

 

Echtholz

Bei Echtholz handelt es sich um Holz in jedweder Verarbeitungsform. Der Begriff Echtholz ist also nicht zu verwechseln mit dem Begriff Massivholz, denn Echtholz kann sich auch auf verleimte Späne beziehen.

 

Echtleder

Als Echtleder darf nur eine chemisch haltbar gemachte Tierhaut ausgewiesen werden, deren natürliche Faserstruktur weitgehend bestehend geblieben ist. Bei beschichtetem Leder (etwa mit Folie oder Kunststoff) darf die Beschichtung eine Stärke von 0,15 mm nicht überschreiten. Das Wort Leder darf nur in Verbindung mit tatsächlich aus tierischer Haut bzw. tierischem Fell stehen. Ausschließlich handelsübliche Begriffe wie Lederfaserstoff oder Kunstleder sind zulässig.

 

Einzelbett

Einzelbetten haben eine Breite von 90 cm - maximal 120 cm. Größere Breiten werden bereits als Doppelbett ausgegeben. Zumeist bestehen Einzelbetten aus Holz bzw. Massivholz.

 

 

Ecksofa

Ecksofa bezeichnet ein Sofa, dessen Sitzfläche über Eck geht. Im Unterschied zu einer Möbelgarnitur, die zumeist aus zwei bis drei Teilen besteht, die individuell angepasst werden können, bleibt das Ecksofa an einem vorausgewählten Platz stehen. Ein Vorteil des Ecksofas ist seine, im Vergleich zur mehrteiligen Garnitur, platzsparende Bauart. Ecksofas gibt es mit und ohne zusätzliche Schlaffunktion.

 

Essgruppe

Als Essgruppe wird ein Tisch mit mehreren Stühlen bezeichnet. Essgruppen gibt es in unterschiedlicher Ausführung und aus unterschiedlichen Materialien. Oftmals sind die dazugehörigen Esstische ausziehbar, wodurch optional die Tischfläche vergrößert werden kann.

 

Esstisch

Als Esstisch wird üblicherweise ein Tisch bezeichnet, an dem gegessen wird. In der Regel bietet er Platz für mindestens vier Personen, wobei viele Esstische auch ausziehbar sind, und die Tischfläche damit optional vergrößert werden kann, sodass sechs bis acht Personen rund um den Tisch Platz finden. Esstische gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Materialien.

 

 

Etagenbett

Etagenbetten sind Betten, bei denen bis zu drei Betten übereinander fest angebracht sind. Durch ihre Bauform sind sie sehr platzsparend und kommen vorzugsweise in Kinderzimmern zum Einsatz. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen und sind gelegentlich noch mit Spielelementen versehen. Eine andere Bezeichnung für das Etagenbett ist Stockbett.

 

Farbstoffe

Mit Farbstoffen werden Materialien unterschiedlichster Art eingefärbt. Etwa Leder, Holz, Stoff und vieles mehr. Um Farbstoffe herzustellen, werden chemische Verbindungen miteinander kombiniert. Manche Farbstoffe sind inzwischen nicht mehr im Einsatz, da ihnen eine gesundheitsschädliche Wirkung nachgewiesen worden ist.

 

Federkern

In Matratzen sowie in Polstermöbeln wird häufig ein Federkern verwendet. Ein Federkern besteht in der Regel aus einzelnen gewundenen Metallfederelementen, die miteinander verbunden sind. Dadurch entsteht eine sehr große Stabilität im Polster, die dennoch nachgiebig ist. Dadurch entsteht eine große Sitz- bzw. Liegefreundlichkeit.

 

Feng-Shui

Feng-Shui kommt aus der chinesischen Harmonielehre und zielt darauf ab, die Wohn- und Lebensräume für den Menschen in Harmonie zu bringen. Dabei werden nach bestimmten Vorgaben die Räume entsprechend eingerichtet, wodurch sich - nach alter, chinesischer Vorstellung - die Geister der Luft und des Wassers geneigt fühlen sollen.

 

Feste Polsterung

Unter einer festen Polsterart wird eine klassische Federpolsterung verstanden, die verhindert, dass das Polster zu sehr beim Hinsetzen nachgibt, sowie dass sich der Stoff unansehnlich verzieht. Durch eine Feste Polsterung ist ein hohes Niveau sowohl beim Sitzkomfort als auch bei der Optik gewährleistet.

 

Freischwinger

Ein Freischwinger ist ein Stuhl ohne Hinterbeine, der unter dem Gewicht einer Person leicht nachschwingt. Ist dieses Nachschwingen aufgrund der Baukonstruktion des Stuhls nicht gegeben, wird auch nicht von einem Freischwinger, sondern von einem Kragstuhl (Krag wie Kragen = überstehen) gesprochen.

 

Front

Die Front bezeichnet die vordere Seite, also die Sichtseite, eines Möbelstücks. Ableiten tut sich das Wort aus dem lateinischen Wort frons, dessen Bedeutung “Stirn” oder “Vorderseite” ist.

 

Fernsehtisch

Ein Fernsehtisch ist meistens ein länglicher, halbhoher Tisch, der an eine Kommode erinnert. Meistens hat er neben einer großen Stellfläche für den Fernseher noch verschiedene Regalfächer und/oder Schubladenelemente, in denen das Fernsehzubehör verstaut werden kann. Fernsehtische gibt es in sehr unterschiedlichen Ausführungen und Stilrichtungen.

 

Fußteil

Ein Fußteil ist eine Erweiterung am Sitzmöbel, das ausschließlich für die Füße gedacht ist. Meistens findet es sich an Gartenliegen oder Sesseln, gelegentlich auch an Couches.

 

Futon

Das Futon stammt ursprünglich aus Japan und bedeutet “Decke”. Allerdings wird das Wort im erweiterten Sinn als “Schlafstatt“ gebraucht. Darunter wird im allgemeinen eine Liegematte aus natürlichen Materialien verstanden, die auf einem Lattenrost in Bodennähe liegt. Ein Futon wird im Westen in manchen Haushalten statt eines klassischen Bettes verwendet.

 

Garderobe (Möbel)

Unter einer Garderobe als Möbelstück wird eine Kleideraufbewahrung für Straßenkleidung im weitersten Sinne verstanden. Darunter fallen Jacken, Mäntel, Hüte, Tücher, Schirme und mitunter auch Schuhe. Es gibt unterschiedliche Ausführungen von Garderoben. Darunter sind sowohl offene als auch im Schranksystem eingebundene. Manche Garderoben sind auch Kombinationen aus offenen und geschlossenen Systemen.

 

Garnitur

Als Garnitur werden mehrere, zu einem Ganzen gehörende Stücke bezeichnet. Oft ähneln sich die einzelnen Stücke einer Garnitur in Farbe und Stil. Zu einer Couchgarnitur gehören beispielsweise zwei Sessel sowie ein Sofa in derselben Farbe und Bauart.

 

Glasur

Durch den Einsatz von Glasuren werden vorwiegend bei Keramikartikeln die Oberflächen veredelt. Dadurch werden Keramikartikel luft- und wasserundurchlässig und eignen sich so zum Verwahren von Flüssigkeiten und ggf. Speisen. Durch die Glasur wird die sonst eher raue und poröse Oberfläche des Keramikprodukts glatt und erinnert entfernt an die Beschaffenheit von Glas.

 

Glasmöbel

Während noch vor einigen Jahren Glasmöbel sehr anfällig für Beschädigungen waren, wird das Glas heute einem speziellen Härteverfahren unterzogen, wodurch die Anfälligkeiten stark reduziert sind. Glasmöbel sind inzwischen sehr beliebt und finden vielseitige Verwendung.

 

Haptik

Haptik bezeichnet die gefühlte Beschaffenheit eines Stoffes (weich, flauschig, kalt, ...) und benennt damit eine der wichtigsten Eigenschaften eines Stoffes, neben Qualität, Optik und Gebrauchseigenschaften.

 

 

Hängeschrank

Hängeschränke sind Schränke, die an der Wand befestigt werden. Häufig kommen sie in Einbauküchen vor, und passen im Design meist zu der in der Küche integrierten Küchenzeile. Doch auch im Hobbyraum oder am Arbeitsplatz kommen Hängeschränke zum Einsatz.

 

Hochbett

Ein Hochbett bezeichnet ein Bett, dessen Liegefläche nicht direkt über dem Boden, sondern ab etwa einem Meter Höhe auf Pfosten angebracht ist. Oftmals werden Hochbetten genutzt, um in kleinen Räumen den Platz optimal zu nutzen. Der Raum unter dem Hochbett wird beispielsweise oft als Arbeitsplatz genutzt oder mit einer Sitzecke eingerichtet.

 

Hocker

Ein Hocker ist ein kleines Sitzmöbel ohne Lehne. Es gibt sie in ganz unterschiedlichen Bauweisen. Herkömmliche Hocker sind eher platzsparend und eignen sich als Reservesitz. Es gibt jedoch auch Hocker, die sich im Design an Sofagarnituren anlehnen. Hier werden die Hocker gern zum Hochlegen der Füße genutzt.

 

Holzschutz

Holzschutz umfasst alle Maßnahmen, die angewandt werden, um Holz vor einer Wertminderung oder Zerstörung zu schützen. Dies beginnt bereits bei den Fällzeiten und geht bis hin zu pflegenden Maßnahmen, wie der korrekten Lagerung von Holz. Der Einsatz von chemischen Mitteln dient durchaus auch dem Holzschutz, ist jedoch nur eine Maßnahme von vielen.

 

Husse

Unter Husse wird ein Überwurf für Möbel verstanden. Meistens werden Hussen über Sitzmöbel wie Stühle oder Sessel gezogen, gelegentlich jedoch auch über Stehtische. Der Vorteil von Hussen ist zum einen der Schutz der Möbel aber auch die optische Aufwertung.

 

Imprägnierung

Der Begriff Imprägnierung wird in der Textilindustrie oftmals als Synonym für Hydrophobie angewendet und meint damit, das Textil undurchlässig gegen Wasser zu machen. Dieser Schutz wird oft bei Zeltwänden, aber auch bei Schuhen und Jacken angewandt.

 

Innendesign

Das Innendesign, oder auch die Innenarchitektur, bezeichnet die komplette Raumgestaltung. Etwa das Zusammenspiel von Wandfarbe und Möbeldesign, bis hin zum Einsatz von Wohnaccessoires. Wer sich selbst nicht um das Innendesign der Räume kümmern möchte, kann hierfür einen Innenarchitekten engagieren.

 

Inneneinrichtung

Die Inneneinrichtung umfasst alle Einrichtungsgegenstände und Gestaltungselemente, die innerhalb von Räumen verwendet werden. Dabei kann die Inneneinrichtung Funktional sein (wie etwa in Büroräumen) oder gemütlich (wie in Wohnräumen). Meistens bringt die Inneeinrichtung den persönlichen Geschmack zum Ausdruck.

 

Interieur

Unter Interieur wird der Innenraum eines Gebäudes verstanden, und bezeichnet damit die Innenausstattung eines Raumes. Mit inbegriffen ist die Wahl der Wandfarbe und des Fußbodenbelags, sowie die Anordnung der Möbel.

 

Jugendbett

Ein Jugendbett ist wie ein Einzelbett, bringt allerdings in Farbe und Design eine frische, jugendliche Note mit, um den jungen Menschen in seiner Ausdrucksform zu unterstützen. Viele Jugendbetten haben zudem noch funktionale Eigenschaften, wie ein integriertes Gästebett oder verschiedene Schubladen und Fächer.

 

Jugendzimmer

Das Jugendzimmer bezeichnet das Zimmer heranwachsender Menschen, meist ab dem Alter der Pubertät. Anders als das Kinderzimmer ist das Jugendzimmer geprägt von jugendlichen Motiven und Interessen, etwa der Leidenschaft für bestimmte Musikgruppen. Das Jugendzimmer sollte den Wünschen der jungen Menschen gerecht werden, funktional und gemütlich sein und nach den Vorstellungen der Jugendlichen eingerichtet sein.

 

Jugendstil

Der Jugendstil ist eine kunstgeschichtliche Epoche, die um die Wende vom 19. auf das 20. Jahrhundert anzusiedeln ist. Kennzeichnend für diese Kunstrichtung, sind die verschnörkelten und dekorativen Elemente. Der Name ist zurückzuführen auf eine in 1886 in München gegründete Illustrierte, mit dem Namen “Jugend”.

 

Jute

Jute ist eine Pflanze, aus deren Fasern ein fester Stoff gewebt wird. Aus Jutefasern werden häufig robuste Verpackungsmaterialien hergestellt, etwa Säcke. Sie dienen jedoch auch als Garn oder werden in Teppichen verarbeitet. Jute stellt eine Konkurrenz zu heimischen Naturfasern wie Flachs und Hanf dar.

 

Kaltschaumfüllung

Kaltschaum ist ein sehr elastischer Poly-Urethanzellkunststoff, was durch eine unregelmäßige und geschlossene Zellstruktur erreicht wird. Kaltschaumfüllungen sind im Verhältnis zu Polyätherschaumstoff luftdurchlässiger und elastischer. Kaltschaum findet sich vorwiegend in Matratzen, aber auch in Sitzpolstern.

 

Kanapee

Kanapee ist ein anderes Wort für Sofa oder Couch und bezeichnet ein mehrsitziges, gepolstertes Sitz- oder Liegemöbel.

 

Keramik

Keramik ist allgemeinsprachlich ein Oberbegriff für geformte und gebrannte Produkte, aus denen sowohl Ziergegenstände, als auch Werkzeuge hergestellt werden. In der Fachsprache bezeichnet Keramik nichtorganische sowie nichtmetallische Werkstoffe.

 

Kinderbett

Das Kinderbett ist die Ruhestätte von Kindern. Dabei bringen Kinderbetten ganz unterschiedliche Ausstattungen mit. Im frühen Kindesalter haben Kinderbetten zumeist noch ein Gitter, um zu verhindern, dass das Kind aus dem Bett fällt. Meistens haben Kinderbetten mit Gitter eine Länge von etwa 1,20 m und sind damit oft zu klein, um sich als Elternteil dazu legen zu können. Später haben Kinderbetten oft kein Gitter mehr und sind auch etwas länger. Allgemein gilt, dass Kinderbetten weder Kanten noch scharfe Ecken mitbringen sollten, um die Verletzungsgefahr des Kindes auszuschließen.

 

Kleiderschrank

Ein Kleiderschrank dient zumeist der Aufbewahrung der eigenen Kleidung. Dabei sieht er in der Regel kastenförmig aus und ist in unterschiedlichen Größen zu finden. Im Inneren des Kleiderschrankes ist ein ausgetüfteltes System zur platzsparenden Aufbewahrung zu finden. Oftmals setzt es sich aus Schubladen, Kleiderstangen und Haken zusammen, um den unterschiedlichen Lageransprüchen der einzelnen Kleidungsstücke gerecht zu werden. Meistens steht ein Kleiderschrank im Schlafzimmer des Hauses.

 

Kommode

Die Kommode ist ein etwa tischhohes Möbelstück, das mit mehreren Schubladen ausgestattet ist. Seien Anfang findet dieses Möbelstück im 18. Jahrhundert und löste die umständlich von oben zu befüllende Truhe ab, was der Kommode letztlich auch ihren Namen einbrachte. Das Wort stammt von dem französischen Begriff commode ab, was in der Übersetzung "Bequem" heißt.

 

Korbmöbel

Unter Korbmöbeln werden Möbelstücke verstanden, die aus natürlichen Materialien wie Rattan oder Peddigrohr geflochten sind. Sie werden immer in Handarbeit hergestellt. Zu ihren Vorteilen zählen Flexibilität sowie ein geringes Gewicht.

 

Küchenmöbel

Küchenmöbel bezeichnen die Möbel, die in einer Küche sind. Sie dienen überwiegend dem Verstauen von Küchenutensilien, wie Geschirr, Besteck, Töpfe und anderem Küchenzubehör. Küchenmöbel sollten aufgrund der hohen Beanspruchung pflegeleicht sein.

 

Küchenzeile

Unter einer Küchenzeile ist die gerade Anordnung von Schränken und Arbeitsflächen innerhalb einer Küche zu verstehen. Dabei können Küchenzeilen sowohl aus Standardelementen arrangiert, als auch Bestandteil einer exakt angepassten Einbauküche sein.

 

Lack

Lack dient zur Beschichtung verschiedener Materialien, etwa Holz oder Metall. Lacke werden zum Schutz, zur Dekoration oder auch um bestimmte Funktionen zu ermöglichen verwendet. Es gibt Lacke sowohl in pulverisierter als auch in flüssiger Form, und er besteht in der Regel aus Bindemitteln, Füllstoffen, Pigmenten sowie Lösungsmitteln.

 

Landhausstil

Der Landhausstil setzt vor allem auf natürliche Materialien. Oft ist dieser Einrichtungsstil durchzogen von viel Holz und Stein. Den Landhausstil gibt es vom mediterranen bis zum skandinavischen Design, rustikal bis modern.

 

Laminat

Laminat ist ein Werkstoff, dass aus zwei bis mehreren, flächig miteinander verbundenen Schichten besteht. Es wird oft als Fußbodenbelag eingesetzt, wobei es dann in der Beschaffenheit und im Aussehen Holz nachempfunden wird. Laminat ähnelt meistens einem Parkettboden. Diese Form des Fußbodenbelags ist preisgünstig und optisch ansprechend.

 

Lasur

Für Holz gibt es zwei unterschiedliche Arten der Lasur. Die Dünnschichtlasur ist eine wasserartige, transparente oder nahezu transparente Beschichtung, die auf das Holz aufgetragen wird. Durch seine Konsistenz zieht es tief in das Holz ein und schützt es von innen. Diese Art der Lasur wird meistens im Außenanwendungsbereich genutzt, da es aufgrund des hohen Lösungsmittelgehalts im Innenbereich zu starker Geruchsbelästigung führt. Lasuren, die im Innenbereich eines Hauses zum Einsatz kommen, erinnern von der Konsistenz an Lack. Es bildet um das Holz eine geschlossene Schicht, die allerdings lichtdurchlässig ist.

 

Lattenrost

Das Lattenrost dient als Unterlage für die Matratze im Bett. Dabei bezeichnet der Begriff “Latte” die im Rechten Winkel zur Längsseite angebrachten Holzleisten. Durch die Abstände der Leisten wird für eine stetige Luftzirkulation gesorgt, wodurch die Feuchtigkeitsentwicklung an der Matratze verhindert wird. Die ursprünglichen Lattenroste waren unbeweglich, neuere Modelle lassen sich häufig individuell verstellen, etwa am Kopf- oder am Fußteil. Andere Begriffe für Lattenrost sind Federholzrahmen oder Bettenunterfederung.

 

Leder

Leder ist eine Tierhaut, die durch eine chemische Gerbung haltbar gemacht wurde. Dabei ist die natürliche Faserstruktur weitestgehend erhalten geblieben. Es gibt viele unterschiedliche Ledersorten, die sich in ihrer Beschaffenheit und Stärke unterscheiden. Dies hängt vor allem von dem Tier ab, aus welchem das Leder gewonnen wurde. Für Sofas und Sessel wird meistens Rinderleder genutzt.

 

Leuchtmittel

Unter Leuchtmittel sind alle elektrischen Betriebsmittel zusammengefasst, die dazu dienen, Licht zu erzeugen. Im Wohnungsbereich war noch bis vor einigen Jahren die Glühlampe sehr verbreitet, die jedoch inzwischen durch LED-Leuchten abgelöst wurden. LEDs bieten den Vorteil, dass sie wesentlich weniger Energie verbrauchen und somit auch nicht so warm werden, wie Glühlampen.

 

Liegefläche

Die Liegefläche beschreibt die Fläche eines Bettes, Bettsofas oder einer Liege, auf die sich der Anwender legen kann. Dabei wird in der Regel sowohl die Höhe vom Boden aus angegeben, als auch die Breite und die Länge.

 

Loungesessel

Loungesessel haben ihren Namen, weil sie ursprünglich in Vorzimmern (Lounges) zum Einsatz kamen. Neben ihrer Funktion als Sitzgelegenheit dienten sie auch als Blickfang für Besucher. Ihr oft auffälliges Design und der hohe Sitzkomfort unterstützen Funktion als Eyecatcher der Sessel.

 

Massivholzmöbel

Massivholzmöbel sind Möbel aus Vollholz mit natürlich gewachsener Struktur. Span- und Sperrholzplatten oder furnierte Holzteile dürfen bei Massivholzmöbel nicht zum Einsatz kommen. Die einzige Ausnahme hierbei bilden die Rückwände von Schränken und Kommoden bzw. die Bodenplatten von Schubladen. Massivholzmöbel sind aufgrund ihrer Beschaffenheit meist sehr schwer.

 

Maserung

Die Maserung im Holz ist eine wellige Musterung, die das Holz durchzieht. Sehr deutlich tritt die Maserung auf, wenn ein Querschnitt die Jahresringe des Holzes durchbricht. Eine andere Bezeichnung für Maserung ist Holzbild, was dann die Textur im Holz meint. Übrigens wird die Musterung in Leder und Marmor ebenfalls Maserung genannt.

 

Matratze

Eine Matratze ist ein Polster, das in der Regel auf einem Lattenrost oder einer Unterfederung aufliegt. Zwar wird der Begriff Matratze meist in Verbindung mit einem Bettrahmen und einem Lattenrost als Teil eines Bettes genannt, doch kann der Begriff im weitesten Sinne auch auf andere Polsterungen angewandt werden. Der Matratzenkern kann aus ganz unterschiedlichen Materialien und mit unterschiedlichen Verarbeitungsformen hergestellt sein. Es gibt beispielsweise Matratzenkerne aus Schaumstoff, Latex oder mit einem Federkern.

 

Nachtschrank

Der Nachtschrank ist eine kleine Kommode, die meist am Kopfende des Bettes steht. Er dient dazu, Dinge, die während der Nacht benötigt werden, aufzubewahren. Meist hat ein Nachtschrank mehrere Schubladen. Ältere Nachtschränke haben noch eine Tür und sehen aus wie kleine Schränke. Denn bis in die 1940er Jahre dienten Nachtschränke auch zur Aufbewahrung des Nachttopfs, da das Klosett oft weit von der Schlafstätte entfernt lag.

 

Nappaleder

Nappaleder ist ein besonders geschmeidiges und weiches Glattleder, was in der Herstellung mit Chrom gegerbt worden ist. Ursprünglich wurde es aufgrund seiner Geschmeidigkeit als Bekleidungsleder genutzt, heute ist der Begriff Nappaleder ein Sammelbegriff für besonders weiches Leder und wird für alle Verwendungszwecke genutzt. Der Name stammt aus Napa Valley aus den USA, wo diese Lederverarbeitung seinen Ursprung fand.

 

Nierentisch

Ein Nierentisch ist ein Couchtisch, der in den 1950er Jahren aufkam. Ihn zeichnen seine asymmetrische Tischplatte sowie die schräg gestellten Tischbeine aus. Die Oberfläche ist häufig gemustert und resopal beschichtet. Inzwischen gehören Nierentische, ähnliche wie andere Möbel im Design der 1950er Jahre, zu Kultobjekten und werden wieder gern im Wohnzimmer eingesetzt.

 

Ohrensessel

Ohrensessel haben eine große Auspolsterung im Kopfbereich. Ursprünglich sollten diese Ohren die kalte Zugluft vom Kopf fernhalten. Das Design der herkömmlichen Ohrensessel ist bis auf die inzwischen als Sammlerstücke hoch gehandelten Winchester Modelle aus edlem Leder überholt. Allerdings werden Ohrensessel in moderner Bauart wieder hergestellt.

 

Ottomane

Ursprünglich war unter dem Begriff Ottomane eine sofaähnliche, gepolsterte Sitzbank mit halbrunden Armlehnen zu verstehen. Als weitere Ausführung gab es auch die Kastenottomane, unter deren aufklappbarer Sitzbank Stauraum war.

Heutzutage wird unter einer Ottomane ein Liegesofa ohne Rückenlehne verstanden, bzw. mit einer Rückenlehne, die nur über einen Teil des Liegemöbels führt und am freien Ende auch keine Armlehne aufweist. Von der Bauform der Ottomane sehr ähnlich sind auch die Chaiselongue und der Récamière.

 

Ornamente

Ornamente sind Teile dekorativer Kunstmotive. Sie treten nicht, wie fälschlicherweise oft angenommen, alleine auf, sondern sind in Verbindung mit anderen Schmuckelementen zu sehen. Erkennbar sind sie daran, dass sie ein sich meist wiederholen und abstraktes Muster aufweisen. Ornamente kommen sowohl an Stoffen, Bauwerken als auch an Tapeten zum Einsatz.

 

Parkett

Parkett ist ein sehr hochwertiger Fußbodenbelag für geschlossene Räume. Ein Merkmal von Parkett ist, dass das Holz - was in der Regel aus dem Hartholz verschiedener Laubhölzer gewonnen wird - in kleine, rechteckige Teile zugeschnitten wird und zu einem Muster auf dem Boden zusammengelegt wird. Da Holz die Eigenschaft hat, Feuchtigkeit zu binden, ist ein Parkettboden neben anderen Holzfußbodenbelägen, raumklimaregulierend.

 

Polstermöbel

Polstermöbel sind in der Regel Sitzmöbel, die meist an Sitzfläche sowie an Rücken- und Armlehnen mit einem weichen Polster versehen sind. Das Polster selbst ist eine Mischung aus Kissen und Matratze. Es besteht aus einer Füllung, die entweder einen Federkern, Schaumstoff oder Naturmaterialien enthalten kann und anschließend mit einem zum Stil des Möbels passenden Bezug überspannt wurde. Polstermöbel sind sehr bequem und werden oft im Wohnzimmer eingesetzt. Doch auch Stühle und Betten sind oft mit (zusätzlichen) Polstern ausgestattet.

 

Polyrattanmöbel

Polyrattanmöbel sind aus einem künstlichen Flechtstoff hergestellt, der sich Polyethyl nennt. Meist werden Polyrattanmöbel im Außenbereich eingesetzt, da das Material sehr witterungsbeständig ist. Bereits seit den 1980er Jahren gibt es Möbel aus Polyethyl im asiatischen Raum zu kaufen, in Europa haben sie sich erst in den 1990er Jahren etabliert.

 

PVC

Die ausgeschriebene Bezeichnung von PVC ist Polyvinylchlorid. Dabei handelt es sich um einen Kunststoff, der häufig in Fußbodenbelägen verarbeitet wird. Die eigentlich harte und spröde Beschaffenheit von PVC wird durch die Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren umgewandelt zu einer formbaren Konsistenz. Aus PVC werden auch Fensterprofile, Rohre und sogar Schallplatten (Vinyl) hergestellt.

 

Rattanmöbel

Rattanmöbel sind Möbel, die aus dem Stamm der Rattanpalme gefertigt worden sind. Zur Verarbeitung wird das Rattan feucht gemacht oder unter Dampf gesetzt, wodurch eine hohe Elastizität erlangt wird. Von der Pflanze werden folgende Bestandteile verarbeitet:

- Die unzerteilten Stängel, die zur Fertigung fester, grober Gegenstände genutzt werden, wie Spazierstöcke oder Teppichklopfer.

- Die dicken Stammteilen, aus denen Möbelrahmen hergestellt werden.

- Die Sprossenflächen, die in ca. fünf Meter lange zu Streifen geschnittenen werden und als Flechtwerk zum Einsatz kommen.

Andere Bezeichnungen für Rattan sind Peddigrohr, Spanisches Rohr oder Stuhlrohtr.

 

Regale

Regale sind Möbelstücke, die zur Lagerung diverser Gegenstände dienen. Dabei wird der Regalboden horizontal in ein vertikales Gestänge eingelegt oder gehangen. Regale sind im Gegensatz zu einem Schrank nach vorne offen.

 

Récamiere

Ursprünglich war die Récamiere ein Sitzmöbel ohne Rückenlehne, dass jedoch zu beiden Seiten etwa gleichhohe Armlehnen hatte. Ihre Anfänge fand sie zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Heutzutage wird unter dem Begriff Récamiere ein Sitzmöbel verstanden, dass keine vollständigen Rücken- oder Seitenlehnen hat. Oftmals weisen moderne Récamiere zwar eine Rückenlehne auf, jedoch nur angedeutete Armlehnen.

 

Reisebett

Ein Reisebett ist ein mobiles Bett, das meistens in der Kleinkinderausrüstung zu finden ist. Es bietet den Vorteil, das es schnell aufbaubar ist und die komfortablen Vorzüge eines Standbettes vorzuweisen hat, etwa eine Matratze und bei Kinderbetten eine hohe Umrandung zum Schutz vorm Hinausfallen des Kindes.

 

Relaxsessel

Der Relaxsessel ist ein Sessel, in dem es sich halb sitzen und halb liegen lässt. Charakteristisch dabei ist die kopfhohe Rückenlehne. Es gibt Relaxsessel, die sich individuell verstellen lassen, sowohl an Rückenlehne als auch am Fußteil.

Besonders komfortable Modelle haben noch eine integrierte Massageleistung.

 

Schlafsofa

Ein Schlafsofa bringt neben der normalen Sitzfunktion, bzw. neben der Möglichkeit, sich auf der Sitzfläche gemütlich auszustrecken, um einen Mittagsschlaf zu halten, noch eine Bettfunktion mit. In dieser lässt sich das Sofa als Bett aufziehen oder ausklappen. Oft befindet sich unter Schlafsofas noch ein Bettkasten, um auch Bettwäsche platzsparend verstauen zu können. Schlafsofas eigenen sich besonders gut als Besucherbett oder als Bett - Sofakombination in kleinen Wohnungen.

 

Schreibtisch

Ein Schreibtisch ist ein Tisch, an dem überwiegend Büroarbeiten erledigt werden. Meist verfügt er zusätzlich über mehrere Schubladen oder bringt noch eine Vorrichtung zum Unterbringen es Desktop-PCs mit. Der Schreibtisch ist quasi der Nachfahre des Sekretärs, dessen Schreibfläche einklappbar war.

 

Sessel

Ein Sessel ist ein gepolstertes Sitzmöbel für eine Person, dass in der Regel Arm- und Rückenlehne aufweist. Heutzutage gibt ihn verschiedenen Designs und mit unterschiedlichen Funktionen - wie den Massagesessel oder den Liegesessel. Allen Sesseln gemeinsam ist jedoch ihr hoher Sitzkomfort.

 

Sitzhocker

Der Sitzhocker ist ein Hocker, der ausschließlich zum Sitzen verwendet wird. Es gibt ihn in unterschiedlichen Ausführungen und in unterschiedlichen Designs. Oft gibt es den Sitzhocker auch passent zu einer Polstergarnitur, so dass er sich ins Gesamtbild einfügt. Auch in engen Räumen ist der Hocker oft ein willkommener Extrasitz.

 

Sideboard

Ein Sideboard ist eine Weiterentwicklung der Kommode. Aufgekommen ist es etwa zu Zeiten der 1950er Jahre, als die Möbel im Design etwas leichter und luftiger wurden. Charakteristisch für das Sideboard ist die niedrige und längliche Form, sowie dass Türen statt Schubladen genutzt werden. Oft ist es in Esszimmern zu finden und dient als Aufbewahrung für das Essgeschirr. Auf dem Sideboard ist Platz für Dekoartikel.

 

Sofa

Das Sofa ist mein mehrsitziges, gepolstertes Sitzmöbel, dass auch als Bettbank bezeichnet wird, da es sich für den kurzzeitigen Mittagsschlaf eignet. Ein Sofa zeichnet vor allem seine bequeme Sitzfläche aus. Heutzutage gibt es  Sofas in vielen unterschiedlichen Ausführungen sowie mit verschiedenen Funktionen. Ein Schlafsofa etwa lässt sich ausklappen oder ausziehen und in ein Bett verwandeln. Manche Sofas bringen verstellbare Rücken- oder Armlehnen mit. Auch im Design fallen Sofas sehr unterschiedlich aus. Eine andere Bezeichnung ist auch Couch.

 

Spiegel

Die ersten von Menschen erschaffenen Spiegel traten um 3000 vor Christus in Mesopotamien auf. Sie bestanden aus polierter Bronze. Heutzutage hat sich die Herstellung sehr gewandelt. Glas- oder Kristallspiegel werden vorab mit Silber oder Aluminium beschichtet. Den Spiegelrahmen sowie auch den Schliff der Spiegel gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen und Designs, sodass für jeden Geschmack der richtige Spiegel dabei ist.

 

Schrank

Ein Schrank bezeichnet  für gewöhnlich etwa mannshohe oder größere Möbelstücke, die nach vorne geschlossen werden können und zur Aufbewahrung von Gegenständen oder Kleidern dienen. Formal gelten auch Anrichten und Kommoden als Schrank, werden jedoch selten als solche bezeichnet.

 

Stehtisch

Stehtische sind Tische, an denen gestanden wird. Anders als ein Esstisch, Schreibtisch oder Couchtisch, dessen Höhen so eingestellt sind, dass vom Stuhl oder Sofa die Tischplatte gut erreichbar ist, sind die Tischplatten von Stehtischen vor allem im Stehen komfortabel zu nutzen. Zum Einsatz kommen diese Tische meistens in Stehcafés, im Imbis oder auf Messen. Im Einzelfall passen Barstühle an den Stehtisch, sodass auch an einem Stehtisch gesessen werden kann.

 

Stühle

Ein Stuhl ist ein Sitzmöbel für eine Person. In der Regel hat ein Stuhl vier (Stuhl-)Beine, eine Sitzfläche sowie Rückenlehne. Es gibt ganz unterschiedliche Ausführungen von Stühlen. Manche haben sowohl eine gepolsterte Sitzfläche als auch eine gepolsterte Rückenlehne, andere bringen zwei Armlehnen mit, wieder andere Stühle sind ganz schlicht gehalten und weder gepolstert noch bieten sie Armlehnen. Auch Sonderformen, wie der Klappstuhl oder der Schaukelstuhl gehören zu den Stuhlmöbeln.

 

Teakholzmöbel

Teakholz ist ein sehr widerstandsfähiges Holz, dass aus dem asiatischen Raum importiert wird. Zu den Eigenschaften dieser Holzsorte zählt, dass es sehr witterungsbeständig ist, wodurch vor allem Möbel für den Außenbereich aus Teakholz gefertigt werden.

 

Teppich

Teppiche sind - oft gemusterte - Gewebe, die zum bedecken von Fußböden (und im orientalischen Raum auch von Wänden) genutzt werden. Neben der Eigenschaft, dass Teppiche Gemütlichkeit ausstrahlen und für die Füße weich und bequem sind, schlucken sie auch den Schall in Räumen, wodurch die Akustik ausgewogener wird. Fußbodenbeläge, die sich ausrollen lassen und den Raum vollständig bedecken, werden Auslegeware genannt.
Teppiche schauen auf eine lange Geschichte zurück, die bis heute noch nicht vollständig geklärt ist.

 

Tisch

Ein Tisch ist ein Möbelstück, dass eine waagerechte Fläche hat, die von einem oder mehreren Beinen getragen wird. Die Verwendung von Tischen ist in der Regel die Ablage von Gegenständen. Beim Esstisch können Geschirr und die Speisen auf dem Tisch abgelegt werden, ein Schreibtisch dient meist der Ablage von Schreibutensilien bzw. einem Computer. Tische gibt es in verschiedenen Formen, Größen und aus verschiedenen Materialien.

 

Truhe

Eine Truhe ist ein meist kastenförmiges Möbelstück mit Deckel, dass zur Aufbewahrung von Gegenständen genutzt wird. Die Geschichte der Truhen geht bis auf das 1. Jahrhundert zurück, in denen diese als Schränke genutzt wurden. Früher wurden Truhen hauptsächlich aus Holz gefertigt, heute gibt es auch Plastiktruhen oder - wie die Kühltruhe - aus einem Kunststoff und Metallmix. Am bekanntesten unter den Truhen dürfte nach wie vor die Schatztruhe sein.

 

Unterschrank

Ein Unterschrank ist ein Bestandteil einer Einbauküche. Es handelt sich dabei um einen Schrank, auf dem eine Arbeitsfläche aufliegt. Der Raum unter der Arbeitsfläche wird durch den Unterschrank zum Verstauen und Aufbewahren von Küchenutensilien genutzt.

 

Umzug

Sobald der Hauptwohnsitz oder der Sitz des Arbeitsplatzes sich ändert, wird von Umzug gesprochen. Verbunden mit einem Umzug sind oft große organisatorische Bemühungen. Das fängt bereits beim Packen der persönlichen Gegenstände an, geht über den Transport etwaiger Möbelstücke bis hin zu Ummeldung bei den Behörder und dem Nachsenden der Post. All dies sollte bereits im Vorfeld gut geplant sein, damit alles reibungslos verläuft. In unserem Umzugsratgeber erhalten Sie wichtige Informationen und Checklisten für Ihren entspannten Umzug.

 

Vitrine

Eine Vitrine ist ein Schrank, der mindestens an einer Seite eine Glaswand hat. Das Wort Vitrine leitet sich aus dem französischen vitre ab, was übersetzt Glas bedeutet. Der Sinn eines solchen Möbels ist, dem Inhalt Schutz vor äußeren Einflüssen zu gewähren und dennoch den Blick darauf freizugeben. Vitrinen kommen häufig im Verkauf zum Einsatz, doch auch im privaten Gebrauch haben sie sich durchgesetzt. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Ausführungen, sodass für jeden die richtige dabei ist.

 

Wäschekorb

Ein Wäschekorb bezeichnet einen Korb, der zur Aufbewahrung der schmutzigen Wäsche dient. Es gibt in heutzutage aus unterschiedlichen Materialien - Holz, Stoff, Metall sowie Kunststoff. Ein anderes Wort ist auch Wäschepuff.

 

Wandregal

Ein Wandregal ist ein ausschließlich an der Wand angebrachtes Regal, welches nicht den Boden berührt. Es ist bei der Anbringung wichtig darauf zu achten, dass entsprechende Dübel genutzt werden, denn gerade schwerere Gegenstände brauchen besonderen Halt, um das Regal nicht aus der Wand zu ziehen. Auch sind nicht alle Wände zur Anbringung von Wandregalen geeignet.

 

Wandtisch

Ein Wandtisch ist ein Tisch, der an der Wand befestigt ist, und durch einen Klappmechanismus zusammengeklappt werden kann, wodurch er im Raum bei Nichtnutzung kaum Platz einnimmt. Aufgrund seiner praktischen Eigenschaft wird er vor allem in kleinen Räumen verwendet, sowie auf dem Balkon.

 

Wohnwand

Eine Wohnwand ist ein mehrteiliger Schrank, der aus zusammengeschraubten oder auch einzelnen, zusammengehörenden Teilen besteht. In der Regel kommt er im Wohnzimmer zum Einsatz. Die meisten Wohnwände bestehen sowohl aus geschlossenen Elementen als auch aus offenen. Andere Worte für Wohnwand sind Schrankwand oder Anbaureihe.

 

Zeitungsständer

Ein Zeitungsständer ist ein Möbelstück, das zur Aufbewahrung von Zeitungen dient. Zu finden ist er sowohl am Kiosk als auch in Arztpraxen und Privathaushalten. Im Privathaushalt bringt er oft ein ansprechendes Design mit, oder ist integriert in einem kleinen Tisch.